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Wochen-Kurse

DIENSTAG
Saz (Laute)-Kurs
Uhrzeit:  1&:00 – 20:00 

Donnerstag:
Gesangkurs:
Uhrzeit: 18:00 - 20:00

 

Saz (Laute)-Kurs

Uhrzeit: 16:00 - 20:00

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Das Alewitentum

Geschichtlicher Rückblick

Das Verhältnis zwischen den Alewiten dem Staat geschichtlich gesehen, belastet. Bereits während der Osmanischen Herrschaft begann die blutige Auseinandersetzung. Besonders im 15. Jahrhundert kam es zu Bauernaufständen, an deren Spitze die alewitischen Dichter und Geistliche standen. Der eigentliche Konflikt mit dem Persichen Reich auf den Rücken von Alewiten ausgetragen. Die Alewiten im Osmanischen Reich fühlten eher dem iranischen Herrscher verbunden als dem sunnitischen Sultan in Kostantinopel. Im Jahre 1514 kam es endlich zu der entscheidenden Schlacht zwischen beiden Imperien in Ostanatolien, bei Caldiran. Die Perser haben eine unvergessliche Niederlage erlitten. Weil der Sultan Yavuz der Meinung war, dass die Alewiten seinen Soldaten in den Rücken fallen, ließ er über 40. 000 Alewiten umbringen! Seit diesem Ereignis waren praktisch der Kontakt und das Vertrauen mit der Zentralmacht unterbrochen. Sie wurde damals wie später nach der Gründung der modernen Türkei Dorn im Auge der Herrschende geblieben. Auch nach der Gründung des westlich orientierten jungen Staates waren keine Besserungen eingetreten. Alewiten waren weiterhin als Sünder, Gottlose, Gotteslästerer und Ungläubige ausgeschimpft und verfolgt. In der jüngsten türkischen Geschichte kann man anhand einiger Beispiele zeigen, wie der Staat die Unterdrückung der Alewiten vorangetrieben hat. Die Überschreitungen in den Provinzen Sivas, Maras, Erzincan sind nur Parade Beispiele davon. Zuletzt wurde im Jahre 1993 in Kreisstadt Sivas während eines Festivals von Alewiten die Gäste und Organisatore angegriffen und  beim lebendigem Leib verbrannt. Die ganze Weltöffentlichkeit schaute mit Entsetzen zu. Die türkischen Streitkräfte und örtlichen Sicherheitskräfte konnten nicht einschreiten um die das Leben der betroffenen zu retten. Das Hotel „ Madimak“ wurde von sunnitsich-fanatisch domminierten Faschisten angezündet und dabei 37 Intellektuelle, Gewerkschafter, Lehrer, Jurnalisten, Sänger umgebracht. Dieses Pogromähnliche Vorkommnis ist noch wach in der Erinnerung. Immer noch wird verweigert, den alewitischen Glauben als gleichberechtigt für 20 Millionen zählenden Menschen anzuerkennen und diese Religion in den Schulen zu fördern und lehren.

Wo leben die Alewiten ?

Geographisch betrachtet begegnen wir die Alewiten in der heutigen Türkei. Ihnen gehören  Kurden, Turkmenen und Araber, deren Zahl man bei etwa 20 Millionen schätzt. Die Alewiten darf man nicht mit den Schiiten im Iran und anderen Regionen des Nahen Osten verwechseln, wenn sie auch die Zwölfer Imame als rechtmäßige Nachfolger des Propheten Mohammeds anerkennen. Durch die Arbeitsmigration seit 1960 befinden sich hunderttausende Angehörige des Alewitentums in Europa, vor allem in Deutschland. Gut ein Drittel der türkisch-kurdischen Arbeitsemigranten gehören zu dieser Glaubensrichtung.

Wie betrachtet der alewitische Glaube den Chosmos?

Die Alewitische Glaubenslehre unterscheidet sich von der sunnitischen und schiitischen Betrachtungsweise sehr stark. Das Universum ist nach dieser Philosophie, Gottes Werk. Er hat die Welt erschaffen um seine Macht zu demonstrieren. Mit anderen Worten ist das Universum der sichtbaren Gestalt von Gott. Die Phänomene  dieses Universums spiegeln die göttlichen Eigenschaften wieder. Gott gab der Materie, der Natur und im höchsten grade dem Menschen die Fähigkeit, zu denken. Ohne den letzteren weißt die Natur und das Universum nicht, dass es Gott gibt. Mit anderen Worten ausgedrückt, kann man sagen: wir verdanken es den Menschen, wenn wir heute an Gott glauben!

Aus dieser oben erwähnten Betrachtungsweise werden die Alewiten von sunnitischen und schiitischen Muslimen als Gotteslästerer abgetan, indem ihnen nachgesagt wird, sie treiben Blutschande und trinken Alkohol. Diese Verleumdung beruht lediglich auf der Tatsache, dass das Alewitentum kein Alkoholverbot kennt und keine Trennung zwischen Mann und Frau sieht, während im Koran bezüglich dieser Punkte deutliche Hinweise gibt. Wir können die alewitsche Moralkodex wie folgt zusammenfassen:

Was ist die Grundpfeiler des Alewitentums?

1.Achte auf deine Hände; du sollst nicht schlagen und anfassen, was nicht Dein ist.
2.Du sollst auf deine Zunge ( Worte ) achten; verletze niemanden mit deinen Worten.
3.Beherrsche deine Lende; begehe keine Untreue.

Wie nennt man die Geistlichen bei den Alewiten ?

Die Geistigen nennt man Pîr die man etwa mit Priestern vergleichen kann. Dieses geistliche Amt ist erblich und daher kann nicht erworben werden. Neben Pîr gibt es noch Mûrschid und Rayber, die letzteren werden auch wie die Pîrs vom Vater an den Sohn übertragen. Diese Geistliche tragen keine besondere Kleidung und gehen im Allgemeinen völlig normalen gewohnten Berufen nach.

Die Rituale sind nicht weit entwickelt, weil diese Glaubensrichtung Jahrhunderte lang unter Verfolgung und Diskriminierung seitens der Muslime gelitten hat. Bis in die heutige Zeit gab es blutige Übergriffe auf Menschen alewitischen Glaubens.

Wie stehen die Alewiten zu den Grundzügen des Islams?

Die fünf Grundpfeile des Islams werden bei den Alewiten nicht umgesetzt. Sie kennen weder das tägliche Gebet noch das Fasten bei Ramadan. Sie haben keine Moscheen, in denen sie ihre Gebete und Beten einhalten können. Für einen Alewiten ist überall das Gotteshaus und man kann dort seine religiösen Pflichten erfüllen, wo man sich befindet. Die islamische Wallfahrt kommt auch nicht vor, höchstens besuchen sie die heilige Stätte in ihrer Nähe. Also keine Wallfahrt nach Mekka und keine ähnlichen Zeremonien! Der Koran, das heilige Buch, wird nicht eng angelegt und versucht die Suren und Verse umzudeuten. Nicht das, was geschrieben ist wichtig, sondern was dahinter steht, also das versteckte, das Geheime. Ferner glauben die Alewiten, dass der Ur-Koran seitens der sunnitischen Machthabern geändert und viele wichtigen Aussagen verschwunden sind. Hier ist besonders zu erwähnen, dass die Alewiten nicht nur den Koran, auch Thora und das Evangelium als göttliche Offenbarungen ansehen und annehmen sowie Propheten Jesus und Moses...

Wie beten die Alewiten ?

Der kultische Höhepunkt im Allewitentum ist Dschem, eine religiöse Zusammenkunft, an dem Frauen, Männer und Kinder gemeinsam teilnehmen. Die Teilnahme wird erst durch den Pîr (Geistlicher Oberhirt) und Gemeinde entschieden. Wenn jemand gesündigt bzw. gegen die Regeln verstoßen und Ehebruch begangen; geklaut oder geschlagen, beraubt hat, wird ausgeschlossen. Dabei wird darauf geachtet, dass ferner keine gekränkte der Versammlung beiwohnt, ehe die Streitigkeiten friedlich gelöst werden. Deshalb sollen alle Anwesende wie Schwester und Brüder mit reinen Herzen zusammensitzen. Dschem als rituelles Fest und Gottesdienst umfasst das Dschem  religiöse Lieder, Gebete, Belehrungen, Versöhnung, Samah ( religiöser Tanz ) in musikalischer Begleitung. Die Inhalte der religiösen Lieder handeln von den historischen Ereignissen, Heldentaten um Ali, 4. Kalif und Neffe des Propheten Mohammed, schließlich die heimtückische Ermordung des Enkelkindes des Propheten Hussein in Kerbela im heutigen Irak. 

Der Höhepunkt im Dschem ist der rituelle Tanz, der von Männern und Frauen gemeinsam getragen wird. Die tanzenden symbolisieren durch diesen Tanz, dass Mann und Frau gleichberechtigt sind.

Zum Ausklang der Dschemzeremonie wird das  Mitbringsel an die Betenden verteilt. Dieses symbolische Festmahl mit einem Gebetsspruch, der vom Pîr verkündet wird, gegessen. Bevor die Gemeinde sich von der Zeremonie ablöst, hören sie noch einmal die Ratschläge des Pîrs zu verschiedenen Lebensbereichen mit nach Hause.

Bei dem Dschem gibt es insgesamt 12 Aufgaben, die von verschiedenen Personen übernommen werden. Wichtig zu erwähnen hier ist, dass eine der Aufgaben die Wache während der ganzen Zeremonie draußen vor dem Haus zu halten. Dies ist ein wichtiger und nachdenklicher Hinweis, unter welchen Umständen die Alewiten ihre religiösen Pflichten ausführen mußten, weil dieser Glaube im Islam als Ketzerei gleichgesetzt war und immer noch so gemeint ist. **

Fasten die Alewiten  überhaupt ?

1) Das Muharrem-Fasten:
Am 10. Muharram 61 ( islamische Zeitrechnung  ) bzw. am  10. Oktober 680 wurde das Enkelkind Hussein, Sohn vom Ali, der 4. Kalif, mit seinen Familienangehörigen und Weggefährten  vom damaligen Kalif  Yasid , Sohn vom Muawiya, auf hinterlistige Art und Weise in Kerbela/ Irak ermordet. Dieser Tag wird seither als Trauer- und Gedenktag  jedes Jahr begeht, jedoch nicht bei sunnitischen, sondern nur bei schiitischer Muslime und bei den Alewiten!

Es wird 12 Tage lang getrauert und gefastet. Während des 12tägigen Fastens werden auf besondere Rituelle bzw.
Regeln geachtet: es wird kein Wasser getrunken, kein Fleisch gegessen, kein Bad genommen, kein Haar gekämmt und kein Bart rasiert! Am 10. Muharram wird ein Festmahl zubereitet, das am nächsten Tag an die Nachbarn verteilt wird. Dieses Festmahl nennt man „ Aschura „ und wird aus 12 verschiedenen Lebensmitteln hergestellt. Das zubereitete Aschura wird in kleinen Schüsseln an die Nachbarfamilien verteilt.

Historische Parallelitäten sieht man bei anderen Religionen etwas ähnlicheres.. Im Nahen Osten wird die Geschichte mit Propheten Noah in Verbindung gebracht. In der Überlieferung vom Sinnflut wird folgendes erzählt: Nachdem der Arche Noah auf dem Berg Ararat gelandet war, hatte Er ein Essen vorbereitet, das aus Restlebensmitteln zusammengestellt sei, und gemeinsam gegessen. Dies ist der einzige Fasttag  des Monats Muharram, der von Sunniten befolgt wird, denn es heißt, Gott habe an diesem Tag Adam und Eva, Himmel und Hölle erschaffen.

Muharram: Der erste Monat im islamischen Kalender . Er trägt diesen Namen, weil es sowohl in der vorislamischen als auch in der Zeit des Propheten Mohammeds als ungesetzlich ( haram ) galt, in diesem Monat gilt als sehr glückverheißend, und Prophet soll gesagt haben:“ Wer am Donnerstag, Freitag und Samstag dieses Monats fastet, der wird siebenhundert Jahresreisen von der Hölle entfernt sein.; dem, der in der ersten Nacht des Monats  wach bleibt, werden alle Sünden des vergangenen Jahres vergeben sein; der, der den ganzen ersten Tag des Monats fastet, wird das ganze Jahr vor der Sünde bewahrt bleiben.“

Zur Ermordung vom Hussein: Enkel des Propheten Mohammed, geb. 626. Er war noch ein Kind, als Mohammed  starb ( 632 ). Dennoch gibt es zahlreiche Traditionen, die die besondere Zuneigung des Propheten zu seinen beiden Enkeln Hassan und Hussein zum Ausdruck bringen. Einer von ihnen lautet: „ Wer sie liebt, liebt mich, und wer sie hasst, hasst mich „ Als Rechtfertigung des Anspruchs auf die Führung der muslimischen Gemeinde wird  von den Schiiten darunter auch bei den Alewiten folgende Tradition interpretiert:“ Hassan und Hussein sind die Sayyids der Jugend des Paradieses.“ Nach  anderen Überlieferungen hat Prophet Mohammed  mit seinen Enkeln gespielt und sie auf seinen Knien gewiegt.

Erst nach dem Tode seines Vaters Ali ibn Abu Talib tritt Hussein als politisch handelnde Person der islamischen Frühgeschichte auf. Zunächst arrangierte er sich mit dem Gründer der Umayyaden- Dynastie Muawiya, doch lehnte er eine Loyalitätserklärung für dessen Sohn Yazid im Jahre 680 ab. Um sich möglichem ummayidischen Druck zu entziehen, begab er sich Nach Mekka. Hier erreichten ihn, wie sich später herausstellte, unzutreffende Nachrichten aus dem iraqischen Kufa, aus denen er schließen musste, dass sich dessen Einwohner für ihn erklärt hätten. Die Erhebungen seiner Anhänger waren aber von umayyidischen Truppen   bei Eintreffen dieser Nachricht schon niedergeschlagen worden. Als Hussein, der sich daraufhin mit wenigen  Anhängern und Angehörigen  nach Kufa aufgemacht hatte, dem Iraq näherte, erfuhr er von der für ihn ungünstigen Situation. Trotz zahlreicher Warnungen setzte er seinen Marsch fort.  Nicht weit von Kufa, bei einem Ort namens Kerbela , schlug er das Lager auf. Hier kam es dann am 10. Muharram 680 zu einer militärischen Konfrontation mit umayyidischen  Truppen , in deren Verlauf Hussein und all seine männlichen Anhänger außer seinem Sohn Zain al- Abidin getötet wurden. Nach dem Kampf wurde sein Kopf abgeschlagen und nach Damaskus zu Yazid gebracht, der über den Tod des Prophetenenkels offenbar bestürzt war. Auch die weibliche Begleitung Husseins war nach Damaskus  gebracht worden. Yazid behandelte sie ehrenvoll und ließ sie  nach Medina zurückkehren. Nach der Legende erlitten alle Gegner Husseins, die an der militärischen Auseinandersetzung beteiligt waren, als Strafe ein grausames Ende.

2) Chisir (  Xizir ) Fasten: Die Alewiten fasten im Monat Januar bis Ende Februar  drei Tage. Am Ende des Fasten wird ein spezielles Essen zubereitet und an die Nachbarn verteilt : Weizen und Gerste werden geröstet und durch eine Handmühle gemahlen. Das Mehl wird in der Nacht vom Donnerstag auf Freitag im Vorratskammer aufbewahrt und dazu Kerzen aufgestellt. Sinn dieser Zeremonie ist folgendes: Ob der heilige Hisir vorbeikommt und ein Zeichen hinterlässt! Sollte man am kommenden Morgen etwas besonders feststellen, wird dies besonders gefeiert, indem man Opfergaben zubereitet.
Das Mehl wird mit Wasser gekocht und dem gewonnenen Brei Butter gegeben und gegessen.
Eine weitere Besonderheit bei diesem Fasten trifft die Jungen und Mädchen, die noch ledig sind. Am dritten Abend des Fastens trinken sie keine Flüssigkeit. Noch dazu essen sie absichtlich salziges Gebäck, damit ihr Durst sich versteigert. Nach der Vorstellung heiratet die Jugendliche, wer ihnen im Traum das Wasser ausreicht.
Am heiligen Abend wird gemeinsam Dschemzeremonie abgehalten.(Siehe oben! )

Welche interreligiöse Elemente verbirgt in sich das Alewitentum ?

a) Vom Zaratuschtra (Zerdusht )
- Anbetung der Sonne und Mond
- Reinheit des Feuer und Wassers ( Ahnenkult; Aufstellen der Kerzen am Herd ; Nichtspucken ins Feuer und Wasser !!!
- Heiligkeit der Bäume/ Steine ( Ahnenkult: sich etwas wünschen, indem man ein      Stück Stoff an einem Ast bindet),
- Respekt von Ahnen ( Besuch der Grabstätte/ Heilige Orte „ Ziyarets ),
- Vorliebe für bestimmte Tiere ( z. B. Taube und Kraniche ),
- Einhaltung der religiösen Bruderschaft „ Musahip „,
- Beachtung und Wahrung der Patenschaft „ Kirva „ ( Beilegung und zur Lösung der sozialen Konflikte ),

b) Vom Christentum bzw. Judentum:

- Dreieinigkeit: Gott- Heiliger Geist- Sohn / Allah- Mohammed – Ali
- Benutzung der Musik / Gesang / tanz bei religiösen Zeremonien,
- Patenschaft „ Kirva „
- Mystische Interpretation des Kosmos
- Gott/Mensch- Beziehung ( Wahdet- i Wucud/ Enel- Haq ( „ Ich bin Gott „). Durch die innere Reinheit  und Verzicht auf die weltliche Bedürfnisse erreicht man Gott selbst, d.h. in Gott aufgehen!