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Geschichte der Kurden

Von Louise Stebler

Kurdistan ist ein geographischer, ein sozialer und ein historischer Begriff, aber kein Staat. Das Land der Kurden reicht vor den Taurusausläufern im Westen der Türkei bis zum iranischen Hochplateau im Osten, vom biblischen Berg Ararat im Norden bis zu den Ebenen von Mesopotamien im Süden. Die Kurden sind zwischen der Türkei, dem Iran, Irak und Syrien, mit Minderheiten in Russland aufgeteilt. 17 Millionen Kurden leben in diesen Nationalstaaten. Das «wilde Kurdistan» ist eine Fantasie des Bestsellerautors Karl May.

Schon 2000 v.Chr. wurde auf einem numerischen Steigstein auf das Land Kardaka hingewiesen. Die Kardaken sind die Urväter der Kurden, so erzählen es auch die antiken griechischen Historiker. Einige Jahrhunderte bildeten sie mit den Persern einen gemeinsamen Staat. Sie waren Anhänger Zarathustras oder Christen. Später wechselten sie zum Islam. 1639 teilten das erste Mal die Osmanen und Perser Kurdistan in zwei Teile. Nach dem 1. Weltkrieg teilten die Siegermächte England und Frankreich das Osmanische Reich zu Halbkolonien. Bauern leisteten Widerstand unter Mustafa Kemal (Atatürk) mit der Parole «Islamische-kurdisch-türkische Bruderschaft.

Nach dem Sieg erhielten die Kurden jedoch keine Autonomie und lebten in tiefstem sozialem Elend. 1925 erhoben sie sich mit der Forderung «Herstellung der kulturellen, sozialen und politischen Rechte der Kurden, Errichtung eines autonomen Gebietes und wirtschaftliche Entwicklung des kurdischen Teils der Türkei». In der Folge zerstörten die Türken 200 Dörfer, töteten mehr als 15'000 Kurden. Die türkische Presse triumphierte: «Wo die türkischen Bajonette regieren, gibt es kein Kurdenproblem». Ein englischer Hauptmann H. C. Armstrong schreibt in seinem Buch «Mustafa Kemal der graue Wolf»: «Innerhalb von zwei Monaten hatte Atatürk den Aufstand zerschmettert. Mit rücksichtsloser Brutalität wurde Kurdistan mit Feuer und Schwert verwüstet. Die Männer wurden gefoltert und getötet, die Dörfer verbrannt, die Ernte vernichtet, Frauen und Kinder vergewaltigt und ermordet, so wie die Türken des Sultans die Griechen, die Armenier und Bulgaren gemetzelt hatten.»
Anfang der 30er Jahre intensivierte die türkische Regierung ihre Politik der «Türkisierung». Im Mai 1932 wurde in Ankara ein Gesetz verabschiedet, durch das die Deportation Zehntausender Kurden aus ihren Heimatdörfern in den Westen der Türkei ermöglicht wurde. Neue blutige Aufstände brachen aus, zuletzt 1937 in der kurdischen Stadt Dersim. Grund: Die kurdischen Schulen wurden geschlossen, der Gebrauch der kurdischen Sprache verboten, das Wort Kurden und Kurdistan durfte nicht mehr benutzt werden. Auch dieser Aufstand wurde zerschlagen und erneut wurden Hunderte Kurden niedergemetzelt. Insgesamt kamen bei bisherigen Kämpfen eine Million Kurden ums Leben.

Kurzlebige Autonomie

Mit Waffengewalt geschlagen, flüchtete die kurdische nationale Bewegung in den Untergrund. Die Idee der Selbständigkeit wurde von den Kurden im Iran und Irak in den 40er Jahren wieder aufgenommen. Am 25. August 1942 marschierten sowjetische und britische Truppen im Irak ein. Unter Druck dankte der Schah im Iran ab. Mit Hilfe der Sowjetunion entstand 1946 die autonome kurdische Republik mit Mahabad als Hauptstadt. Mit dem Abzug der russischen Truppen durch Einhandeln sowjetischer Privilegien beim persischen Öl besetzte 1947 die iranische Armee Kurdistan. Dessen Präsident Quazi Muhammed wurde hingerichtet. Der damalige Verteidigungsminister Barzani entkam mit 1000 Soldaten in den Irak. Barzani ging später ins russische Exil. «Kurz gesagt», so erklärte der kurdische Schriftsteller und Soziologe A. R. Ghassemlou, «werden den iranischen Kurden jegliche nationalen Rechte verwehrt. Sie werden in allen Bereichen der Wirtschaft, der Bildung, des Gesundheitswesens und der Politik unterdrückt. Das kurdische Volk ist bereit, in einem langen harten Kampf für seine Freiheit und nationalen Rechte zu kämpfen.»

(Zusammengestellt aus dem Buch von Jürgen Roth «Aufstand im wilden Kurdistan». Roth ist Mitarbeiter der deutschen Sektion der Gesellschaft für bedrohte Völker)