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Wochen-Kurse

DIENSTAG
Saz (Laute)-Kurs
Uhrzeit:  1&:00 – 20:00 

Donnerstag:
Gesangkurs:
Uhrzeit: 18:00 - 20:00

 

Saz (Laute)-Kurs

Uhrzeit: 16:00 - 20:00

Bilder


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ASCHURA FEST BEI DEN ALEWITEN

Am 10. Muharram 61 ( islamische Zeitrechnung ) bzw. am  10. Oktober 680 wurde das Enkelkind Hussein, Sohn vom Ali, der 4. Kalif, mit seinen Familienangehörigen und Weggefährten  vom damaligen Kalif  Yasid , Sohn vom Muawiya, auf hinterlistige Art und Weise in Kerbela/ Irak ermordet. Dieser Tag gilt seither jedes Jahr als Trauer- und Gedenktag, jedoch nicht bei sunnitischen, sondern nur bei schiitischen Muslime und bei den Alewiten!

Es wird 12 Tage lang getrauert und gefastet. Während des 12tägigen Fastens werden auf besondere Rituale bzw. Regeln geachtet: es wird kein Wasser getrunken, kein Fleisch gegessen und keine Körper- bzw. Schönheitspflege vorgenommen. Am 10. Muharram wird ein Festmahl zubereitet, das am nächsten Tag an die Nachbarn verteilt wird. Dieses Festmahl nennt man „Aschura“ und wird aus 12 verschiedenen Lebensmitteln hergestellt. Das zubereitete „Aschura“ wird in kleinen Schüsseln an die Nachbarfamilien verteilt.

Historische Parallelitäten sieht man bei anderen Religionen. Im Nahen Osten wird die Geschichte mit dem Propheten Noah in Verbindung gebracht. In der Überlieferung von der Sinnflut wird folgendes erzählt: Nachdem die Arche Noah auf dem Berg Ararat gelandet war, hatte Noah ein Essen vorbereitet, das aus Restlebensmitteln zusammengestellt war. Dieses Mahl wurde gemeinsam mit den Mitreisenden gegessen. Dies ist der einzige Fasttag  des Monats Muharram, der von Sunniten befolgt wird, denn es heißt, Gott habe an diesem Tag Adam und Eva, Himmel und Hölle erschaffen.

Nach dem Tode seines Vaters Ali ibn Abu Talib tritt Hussein als politisch handelnde Person der islamischen Frühgeschichte auf. Zunächst arrangierte er sich mit dem Gründer der Umayyaden- Dynastie Muawiya, doch lehnte er eine Loyalitätserklärung für dessen Sohn Yazid im Jahre 680 ab. Um sich möglichem ummayidischen Druck zu entziehen, begab er sich nach Mekka. Hier erreichten ihn, wie sich später herausstellte, unzutreffende Nachrichten aus dem irakischen Kufa, aus denen er schließen musste, dass sich dessen Einwohner auf seiner Seite ständen. Die Erhebungen seiner Anhänger waren aber von umayyidischen Truppen bei Eintreffen dieser Nachricht schon niedergeschlagen worden. Als Hussein, der sich daraufhin mit wenigen  Anhängern und Angehörigen  nach Kufa aufgemacht hatte, sich dem Irak näherte, erfuhr er von der für ihn ungünstigen Situation. Trotz zahlreicher Warnungen setzte er seinen Marsch fort.  Nicht weit von Kufa, bei einem Ort namens Kerbela, schlug er das Lager auf. Hier kam es dann am 10. Muharram 680 zu einer militärischen Konfrontation mit umayyidischen Truppen, in deren Verlauf Hussein und all seine männlichen Anhänger, außer seinem Sohn Zain al- Abidin getötet wurden. Nach dem Kampf wurde sein Kopf abgeschlagen und nach Damaskus zu Yazid gebracht. Dieser war über den Tod des Prophetenenkels sehr bestürzt. Auch die weibliche Begleitung Husseins war nach Damaskus gebracht worden. Yazid behandelte sie ehrenvoll und ließ sie nach Medina zurückkehren. Nach der Legende erlitten alle Gegner Husseins, die an der militärischen Auseinandersetzung beteiligt waren, als Strafe ein grausames Ende.

Im Namen des Bildungs- und Kulturzentrums wünschen wir unseren Mitgliedern und Gästen ein frohes „Aschura-Fest“.